Suche starten

Anschrift

Förster Drucklufttechnik GmbH
Gewerbegebiet Laugkfeld 11/13
01968 Senftenberg
T. (+49) 0 35 73 / 3 67 57 - 0
F. (+49) 0 35 73 / 3 67 57 - 27

Störungsdienst

Rund um die Uhr erreichbar.
M. (+49) 01 60 / 3 50 66 05
T.  (+49) 0 35 73 / 3 67 57 - 22

Förster Drucklufttechnik GmbH - Headbild

Lausitzer Rundschau
Oktober 2011

Bei „Kavelbrogymnasiet“ handelt es sich um eine Schule mit praktischen Ausbildungsinhalten. Dazu sagte Azubi Michael Mark aus Hoyerswerda: „Das Bildungssystem in Schweden ist anders aufgebaut als bei uns in Deutschland. Es hat auch positive Seiten, doch was den Lehrlingen dort während der Ausbildung fehlt, ist die Bindung an ein Ausbildungsunternehmen. Nach der rein schulisch-praktischen Ausbildung klopfen die Jungfacharbeiter in Schweden dann mit ihrem Zeugnis an der Firmentür, ohne zu wissen, wie es in dem Betrieb überhaupt richtig zugeht.“ Michael Mark vergleicht und meint, dass das duale System in Deutschland schon doch wesentlich besser sei.

Mit den Ergebnissen ihrer jüngsten Auslandsausbildung zeigten sich die elf jungen Leute von der GAF sehr zufrieden. Die Ziele wurden erreicht, zu ihnen gehörten das Erlernen von Auslandskompetenz, die Vertiefung der Fremdsprachenkenntnisse und der fachlichen Inhalte, Teamgeistentwicklung inbegriffen. Schwerpunkte der berufspraktischen Ausbildung waren das Programmieren mechatronischer Systeme, Schweißen und Hartlöten sowie das Anwenden eines 3D-Druckers. Das alles erfolgte unter der Anleitung schwedischer Lehrmeister und am Ende erhielten alle GAF-Lehrlinge mit dem Europass die Bestätigung ihrer Auslandskompetenz. Der Europass ist ein in den EU-Staaten anerkanntes Zertifikat und bei jungen Facharbeitern sehr gefragt, öffnet er ihnen doch europaweite Berufseinstiege. André Nakonz aus Trebendorf sagte: „Ich habe meine Fremdsprachenkenntnisse in den drei Wochen deutlich verbessern können. Schließlich erfolgte die gesamte Kommunikation in Englisch. Außerdem hatten wir die Chance, Grundkenntnisse der schwedischen Sprache zu erlernen.“

Felix Kulke aus Klein Loitz beeindruckte die Offenheit der schwedischen Arbeiter zu ihrem sozialen Umfeld und ihrem Freizeitbereich: „Da konnten wir schon so einige Erfahrungen sammeln und mit unseren Verhältnissen vergleichen. Wenn ich es auf einen Nenner bringen soll: Uns geht es gleichermaßen gut.“

Obwohl in den drei Ausbildungswochen in Skövde mächtig rangeklotzt wurde, immerhin von Montag bis Freitag täglich acht Stunden, war nach Feierabend und an den Wochenenden genügend freie Zeit, um Sehenswürdigkeiten und Leute kennenzulernen. So etwas gehört zu einem Auslandsaustausch natürlich dazu. Höhepunkte waren ein zweitägiger Aufenthalt in der Hauptstadt Stockholm sowie die Besuche in den schwedischen Nationalparks Tiveden und Stendörrens. Auf dem Reiseprogramm standen auch das Vasa-Museum mit dem historischen Kriegsschiff sowie das Dalen-Museum, welches dem bekannten Erfinder Gustav Dalen gewidmet ist.

Insgesamt kamen in den drei Wochen 4000 Reisekilometer zusammen. Unterstützt wird das Projekt vom Europäischen Sozialfonds und den beteiligten Ausbildungsunternehmen: BEA Schwarze Pumpe, Kaolinwerke Caminau, Kötter Security Hoyerswerda, Förster Drucklufttechnik Senftenberg, Brähmig Fluidautomation Radeberg, Siliziumfabrik SPP Schwarze Pumpe, SLR-Gießerei Sabrodt und Rygol Lauta.